Das Wichtigste über Nahrungsergänzungsmittel - Teil 2

Hier gibt es nun Teil 2 über das Thema Nahrungsergänzungsmittel, welches ich im Zuge eines Interviews mit der Wochenzeitung "Woche Graz" vor kurzem geben durfte.


Wie kann man sich vitaminreich ernähren, auch wenn man keine Zeit hat, sich nebenbei eine Gemüsepfanne zu kochen?

Um auf eine ausgewogene und Pflanzenreiche Ernährung zu achten bedarf es nicht mehrere Stunden in der Küche zu stehen. Schnelle und einfache Rezepte können richtige Vitamin-Bomben sein. Dabei ist es auch empfehlenswert vor allem bei Zeitmangel auch auf Tiefkühlgemüse/Obst zurückzugreifen.


Das Frühstück kann auch schon am Vorabend vorbereitet werden und in die Arbeit mitgenommen werden. Wenn zwischendurch mehr Zeit ist, einfach größere Mengen vorkochen und einfrieren. Um den Körper gut zu versorgen ist auf die Kombination aus Kohlenhydraten (Getreide, Kartoffeln, Reis usw.), Eiweiß (Nüsse, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Fleisch/Fisch, usw.) sowie Fett (vorwiegend pflanzliche Öle, Nüsse …) zu achten. Damit können auch Heißhungerattacken vorgebeugt werden.


Als schnelles Beispiel: 250g frisches oder tiefgekühltes Gemüse sowie 250g Kartoffelspalten mit etwas Öl und Gewürzen marinieren und ab in den Ofen damit. Dazu eine Eiweißquelle: z.B. Feta, Tofu, Fleisch, Fisch etc.


Spezialfrage zu Vitamin D - da dieser Mangel sehr viele betrifft: Kann man diesen auch durch Ernährung ausgleichen oder müssen es da Tropfen sein?

Vitamin D wird eigentlich als Hormon eingestuft. Es wird in unserem Körper durch Sonneneinstrahlung (UV-B-Licht) auf der Haut selbst gebildet. Dieses Vitamin bzw. Hormon ist wesentlich an einer Reihe von Körperfunktionen beteiligt, wie etwa der Mineralisierung des Knochens, beeinflusst andere Hormone, unterstützt den Muskelstoffwechsel sowie die Immunabwehr.


Vitamin D ist in unseren Nahrungsmitteln kaum vorhanden. Die begrenzte Sonnenscheindauer in unseren Breitengraden trägt leider nicht dazu bei, dass wir ausreichend davon bilden können. Des Weiteren sind wir von weiteren Faktoren wie Hauttyp, Jahreszeit, Tageszeit, Kleidung, Sonnenschutzmittel usw. abhängig, wie viel wir tatsächlich vom "Sonnenvitamin" produzieren. In vielen Fällen kann speziell bei Vitamin D eine ergänzende Einnahme sinnvoll sein. Dies sollte jedoch immer in ärztlicher Abklärung erfolgen.


Alles Liebe,

Diätologin Yasmin

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